Man sollte nie soviel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
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Ich fing erst gegen das Ende meines Lebens an zu arbeiten, und mein bißchen Witz aufs Profitchen zu stecken.
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Marivaux zu einem gesunden Bettler: Könnt Ihr nicht arbeiten? Der Bettler: Ach lieber Herr, wenn Sie wüssten wie faul ich bin, Sie würden gewiss Mitleiden mit mir haben. Diese Aufrichtigkeit gefiel ihm und er gab ihm etwas.
aus den »Sudelbüchern«
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Personen, die am aufgelegtesten sind, sich mit praktischen Dingen zu beschäftigen, oder, was man in der gelehrten Welt jetzt arbeiten nennt, sind die, die am wenigsten Unterhaltung in sich selbst finden.
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Mäßigkeit setzt Genuss voraus, Enthaltsamkeit nicht. Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind.
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Weil die Menschen sehr geneigt zum Aufschieben und zur Langsamkeit sind und gemeiniglich das, was um 5 Uhr des Morgens vor sich gehen soll, erst um 6 Uhr geschieht, so kann man sicher darauf rechnen, dass man die Oberhand in einer Sache behält, wenn man alles ohne den geringsten Verzug unternimmt.
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