Gerade das erfreut mich: nichts zu tun und völlig untätig zu sein.
aus: Über den Redner
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Nichts ist so beliebt wie Frieden, Ruhe und otium.
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Bei Beginn des Jünglingsalters, zu einer Zeit, da unsere
Einsicht noch schwach ist, entscheidet sich jeder für den Beruf. So kommt
es, dass die meisten bereits an eine bestimmte Berufs- und Lebensbahn
gefesselt sind, ehe sie noch zu beurteilen vermögen, was für sie das Beste
sein würde.
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Was kann aus einem Laden Ehrenhaftes kommen, und was kann der Handel
Ehrenvolles hervorbringen? Alles, was Laden heißt, ist eines ehrenhaften
Mannes unwürdig..., da die Kaufleute, ohne zu lügen, nichts verdienen
können; und was ist schändlicher als die Lüge? Deshalb muss das Gewerbe
derer, die ihre Mühe und Geschicklichkeit verkaufen, als niedrig und gemein
betrachtet werden, denn wer seine Arbeit für Geld hergibt, verkauft sich
selbst und stellt sich auf eine Stufe mit den Sklaven.
aus: Von den Pflichten
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Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.
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Getane Arbeiten sind angenehm.
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Nichtstun erquickt.
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Von allen Beschäftigungen (negotia) ist nur eine des Römers würdig; die politische Tätigkeit; jede andere Tätigkeit ist daher otium und hat nur insoweit Berechtigung, als sie zur Entspannung und Sammlung neuer Kräfte dient oder durch außergewöhnliche Verhältnisse erzwungen ist; aber auch dann darf das otium nicht zur Trägheit werden, sondern muss einen Eigenwert haben, der in der Förderung der Gemeinschaft liegt.
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